Se préparer à l'allaitement pendant la grossesse - conseils d'une experte IBCLC

Sich während der Schwangerschaft auf das Stillen vorbereiten: umfassender Leitfaden + Tipps einer IBCLC-Expertin

Sich bereits während der Schwangerschaft auf das Stillen vorzubereiten, ist eine der besten Möglichkeiten, einen ruhigen, selbstbewussten und angenehmen Start zu erleben. In diesem umfassenden Leitfaden, gemeinsam verfasst mit Mariama Seugnet, IBCLC-Stillberaterin, entdecken Sie alle wichtigen Grundlagen, um die Laktation zu verstehen, die Bedürfnisse des Babys vorherzusehen, die richtige Stillwäsche auszuwählen und bereits in der Klinik ein förderliches Umfeld zu schaffen.

1. Wie bereitet man sich während der Schwangerschaft auf das Stillen vor?

Die Vorbereitung auf das Stillen während der Schwangerschaft bietet mehrere Vorteile:

Stillvorbereitung für das Baby: Vorteile ab der Geburt

  • Bessere Immunität dank eines effektiven Laktationsstarts
  • Einfachere Bindungsentwicklung
  • Effektivere Stillmahlzeiten bereits in den ersten Stunden

Stillvorbereitung für die Mutter: hilfreiche Tipps

  • Weniger Stress und Angst
  • Harmonischer Milcheinschuss
  • Geringeres Risiko für wunde Brustwarzen und Milchstau
  • Mehr Selbstvertrauen ab dem ersten Anlegen

Expertentipp: „Eine Vorbereitung bereits in der Schwangerschaft hilft, Schwierigkeiten vorherzusehen und das Stillen natürlicher und entspannter zu beginnen.“ – Mariama Seugnet, IBCLC-Beraterin

2. Die Laktation vor der Geburt verstehen

Bereits im zweiten Trimester produziert Ihr Körper Kolostrum, eine antikörperreiche Vormilch. Manche Frauen bemerken ein leichtes Auslaufen, andere nicht. Beides ist völlig normal.

Warum das wichtig ist

  • Das Verständnis der Kolostrumproduktion erleichtert das Verständnis der Stillphysiologie
  • Hilft, Volumenschwankungen und den Milcheinschuss vorherzusehen

Komforttipp: Wählen Sie schon in der Schwangerschaft weiche, dehnbare und bügellose Wäsche, die die Veränderungen der Brust begleitet und den Milchkanälen nicht schadet.

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3. Körper und Geist auf das Stillen vorbereiten

Muss man die Brust während der Schwangerschaft vorbereiten?

Nein, die Natur übernimmt alles. Während der Schwangerschaft:

  • Wächst das Brustvolumen
  • Verdunkeln sich die Brustwarzenhöfe
  • Befeuchten die Montgomery-Drüsen die Brustwarzen natürlich

Die Größe der Brust beeinflusst die Milchmenge nicht.

Die eigene Brustwarzenform erkennen

Manche Brustwarzen sind flach, eingezogen oder invertiert. Das Erkennen hilft bei der Vorbereitung bestimmter Positionen oder Hilfsmittel, aber eine Stimulation vor der Geburt ist nicht notwendig.

Expertentipp: Das Baby saugt an der Brustwarze UND dem Brustwarzenhof. Das richtige Anlegen ist viel wichtiger als eine frühe Stimulation.

Sich informieren und weiterbilden

  • Fachbücher über das Stillen: L'allaitement instinctif. Biological nurturing von Suzanne Colson, L'allaitement pour les nuls von Evelyne Mazurier, Muriel Mermilliod, Carole Hervé.
  • Podcasts: Boob Boobs, Milkshaker
  • Kurse mit einer IBCLC-Beraterin oder Hebamme
  • Elterngruppen und Stillgruppen

Ein förderliches Umfeld schaffen

  • Ecke zum Stillen vorbereiten: ruhiger Platz, Sessel, Stillkissen
  • Wasser griffbereit haben
  • Täglich ein paar Minuten Atmung oder Entspannung üben

4. Die wichtige Rolle des anderen Elternteils

Der Co-Elternteil ist nicht nur Zuschauer:

  • Das Baby bequem positionieren
  • Ermutigen und unterstützen
  • Hunger- und Sättigungszeichen beobachten

Eine beruhigende Präsenz hilft der Mutter, sich auf das Stillen zu konzentrieren und stärkt die Bindung.

5. Sich über die Entbindungsklinik informieren

  • Erstes Anlegen: sofort oder nach ersten Untersuchungen?
  • Hautkontakt: verlängert oder begrenzt?
  • Organisation nachts: Rooming-in oder Neugeborenenstation?
  • Unterstützung: IBCLC-Beraterin, Hebamme?
  • Besondere Praktiken: Flasche oder Schnuller von Beginn an?

6. Die richtige Stillwäsche wählen

Absorbierende Wäsche

Ideal bei Milcheinschuss und kleinen auslaufenden Mengen.

Bügellose Still-BHs für die Wochenbettzeit

  • Weich und dehnbar
  • Einfach einhändig zu öffnen
  • Mehrere Häkchenreihen

Vielseitige Stücke – Schwangerschaft → Stillzeit

Vermeiden mehrfache Größenkäufe und passen sich Volumenänderungen an.

Produkttipp: Die absorbierenden BHs und Stillwäsche von Mama Hangs bieten Komfort und Praktikabilität ab den ersten Wochen.

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7. Checkliste für die Kliniktasche – Schwerpunkt Stillen

  • Absorbierender Still-BH
  • Bequeme Bralette (bügellos)
  • Stillkissen
  • Stilleinlagen
  • Weiche Pyjamas mit einfacher Öffnung
  • Brustwarzenbalsam
  • Haut-zu-Haut-Tragetuch

8. Goldene Regeln für die ersten Stillstunden

Sich während der Schwangerschaft vorzubereiten bedeutet nicht nur, den eigenen Körper und Stillpositionen zu kennen: Es bedeutet auch, zu verstehen, was in den ersten Stunden nach der Geburt passiert, denn diese haben einen großen Einfluss auf den Stillerfolg.

Hier die wichtigsten Tipps von Mariama Seugnet, IBCLC-Stillberaterin, um Sie in den ersten Stunden mit Ihrem Baby zu begleiten. Diese Empfehlungen sollen beruhigen, Vertrauen schenken und einen natürlichen Stillbeginn unterstützen.

1. Sofortiger Hautkontakt

Hautkontakt fördert die Ausschüttung von Oxytocin, was wiederum die Prolaktinproduktion und somit den Milcheinschuss anregt. Er stabilisiert Herzfrequenz und Temperatur des Babys und hilft ihm, instinktiv die Brust zu suchen.

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2. Häufiges Anlegen

Stillen alle zwei Stunden, teils sogar alle 1,5 Stunden, unabhängig vom Geburtsgewicht. Das stimuliert die Milchproduktion und sorgt für einen guten Saug-Rhythmus.

3. Seitenwechsel bei jeder Stillmahlzeit

Der Wechsel zwischen beiden Brüsten sorgt für eine ausgewogene Stimulation und vollständige Entleerung.

4. Auf korrektes Anlegen achten

Das Baby sollte Brustwarze + Brustwarzenhof im Mund haben, Mund weit geöffnet, Lippen nach außen.

5. Brustkompression bei Bedarf

Die Brustkompression ermöglicht einen zusätzlichen Milchfluss, stimuliert die Saugbewegung sanft und kann die Gewichtszunahme unterstützen.

6. Schmerzen sind nicht normal

Anhaltende Schmerzen beim Stillen sind nicht normal. Eine schnelle Abklärung ist wichtig — möglich sind ein Zungenband, Muskelverspannungen oder eine ungünstige Position.

7. Regelmäßig trinken

Etwa 2 Liter Wasser pro Tag werden empfohlen. Das beeinflusst nicht die Milchmenge, sorgt aber für Wohlbefinden.

8. Stillen nach einem Kaiserschnitt

Ein Kaiserschnitt ist kein Hindernis fürs Stillen. Ob geplant oder notfallmäßig: Stillen ist in den meisten Fällen problemlos möglich.

Wenn Hautkontakt und Erststillen verzögert wurden, ist es dennoch möglich, die Laktation gut zu starten, indem man später viel Hautkontakt herstellt.

Wichtig sind bequeme Positionen ohne Druck auf die Narbe, z. B. „Football-Halt“, Seitenlage oder andere unterstützte Stillpositionen.

9. Eine Milchpumpe einplanen (optional, aber hilfreich)

Eine Pumpe kann helfen, wenn:

  • das Baby müde ist,

  • das Anlegen nicht optimal ist,

  • die Brustwarzen schmerzen,
  • die Stimulation verstärkt werden muss.

Es ist sinnvoll, die Pumpe vor der Geburt kennenzulernen.
Praktisch ist auch, eine Spritze, Silikonlöffel oder ein kleines Gefäß bereitzuhalten, um Muttermilch zu füttern, ohne sofort zur Flasche zu greifen.

9. FAQ zur Stillvorbereitung

Muss man die Brust vor der Geburt vorbereiten? Nein, der Körper übernimmt das selbst.

Wie wählt man einen Still-BH? Weich, dehnbar, bügellos, einhändig zu öffnen, anpassbar.

Ist Hautkontakt notwendig? Sehr empfohlen, immer förderlich und oxytocinsteigernd.

Sind Schmerzen normal?

Nein. Anhaltende Schmerzen weisen auf eine falsche Position, ein Saugproblem oder Verspannungen hin.

Kann man nach einem Kaiserschnitt stillen? Ja, mit angepassten Positionen.

Wann benutzt man eine Milchpumpe? Wenn das Baby wenig trinkt, müde ist, die Brustwarzen schmerzen oder zusätzliche Stimulation erforderlich ist.